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#1
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Arbeitsweise von Bereichsreperatur-Pinsel
Hallo Forum
Lt. Vorschlag hier im PSC sollte ich obigen Pinsel zur Retusche verwenden. Bei der Beseitigung eines Baumes habe ich mal geübt. Screenshot 1 zeigt Situation vor Anwendung. Screenshot 2 zeigt Verwendung Bereichsreparaturpinsel Von oben nach unten. Screenshot 3 zeigt Verwendung Bereichsreparaturpinsel Von links nach rechts nur Himmel. Screenshot 4 zeigt Verwendung Bereichsreparaturpinsel Von links nach rechts Himmel und Gras. Screenshot 5 zeigt Verwendung Bereichsreparaturpinsel Von unten nach oben. Die unterschiedlichen Ergebnisse sind für mich momentan nicht interpretierbar. Kann mir da jemand helfen? Screenshot 2 ist mir eigentlich klar, Pinselkreis 60 px geht bis ins Gras und mehr als Gras geht nicht. Screenshot 3 ist mir unklar da Pinselkreis 60 px das Gras nicht berührt hat. Woher der starke Buckel? Screenshot 4 ist mir unklar da Pinselkreis hälftig im Himmel und Gras war. Den Buckel am Ende versteh ich nicht. Das Werkzeug hätte doch in den Himmel das Gras und in das Gras den Himmel rein kopieren müssen. Screenshot 5 ist mir unklar da ich annahm dass beim Herausziehen vom Gras in den Himmel das Gras etwas in den Himmel hochgezogen worden wäre. Suche keine "mathematische" Erklärung ![]() Jochen ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
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#2
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Hallo Jochen!
Es wäre hilfreich, wenn Du die Bildüber- oder unterschrift direkt beim entsprechenden Bild unterbringen würdest. So ist das immer etwas schwierig, da sie so hintereinandergedrängt sind. ![]() Das Bereichsreparaturpinselwerkzeug arbeitet nach einem Algorithmus, der so wahrscheinlich nicht öffentlich ist. Es gibt ja mehrere Programme die diese Funktion anbieten und auch Plugins. Und die Ergebnisse sind immer etwas anders bei jedem Programm. Zudem arbeitet das Werkzeug - ebenso wie das inhaltsbasierte Füllen - zufallsbasiert. Also jede Wiederholung - auch exakt - liefert andere Ergebnisse. Das wird Dir wahrscheinlich missfallen, weil Du es gerne exakt nachvollziehbar magst. Doch hier wirst Du Dich mit diesem Nicht-Exakt-Wissen anfreunden müssen; vielleicht auch gar nicht schlecht... ![]() Etwas mehr Kontrolle erhältst Du mit dem Reparaturpinselwerkzeug. Hier kannst Du eine Quelle angeben - ähnlich dem Stempelwerkzeug. Generell funktioniert das Bereichsreparaturpinselwerkzeug so, dass es aus der nähreren Umgebung passende Bereiche automatisiert sucht. Wie jeder Automatismus sind hier die Ergebnisse mal gut und mal weniger gut. Das liegt zum einen in der Natur der Sache und zum anderen auch an der Anwendung dieses Werkzeugs. Ähnlich wie das Schnellauswahlwerkzeug unterschiedliche Auswahlen bei unterschiedlicher Pinselgröße vornimmt (je größer der Pinsel desto weiter wird nach Kontrasten gesucht; je kleiner der Pinsel, desto geringer sind die erlaubten Unterschiede und Suchbereiche), so arbeitet auch das Bereichsreparaturpinselwerkzeug mit entsprechenden Algorithmen. Hier hilft die Praxis weiter, um ein Gefühl für die Situation und Möglichkeiten mit diversen Einstelloptionen zu entwickeln. Die Qualität bei entsprechender Auswahl ist indes erstaunlich gut und verblüfft mich immer wieder mal arg. Lieben Gruß Stephan
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#3
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Zitat:
D.h. das Werkzeug sucht in der Umgebung der Pinselgröße, d.h. je kleiner umso kleiner auch die Umgebung? Kannst Du dazu was sagen oder ist meine Annahme richtig? Ich möchte hier noch mal auf die Antwort von Zeus verweisen der zum Problem Retuschieren des Holzregals im Beitrag http://www.photoshop-cafe.de/forum/s...49&postcount=3 schrieb: Habe mit Bereichsreparatur-Pinsel ganzschnell gemacht. Da wäre es hilfreich gewesen wie Zeus es gemacht hat. Senkrecht von oben nach unten oder von unten nach oben? Waagerecht von links nach rechts oder von rechts nach links? Mir ist schon klar das ich Üben muss, was ich ja auch mache. Eine bessere Übung poste ich mal. Diverse Demos die ich mir angeschaut habe sind wohl besonders Reparatur-Pinsel-Freundlich ![]() Jochen
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#4
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Ein Beispiel wo es "gut" klappte.
Vorher. Die Kreise sollen nur verdeutlichen wie meine Retuschespur war. Ich habe von 1 nach 2 kontinuierlich den Stift gezogen. Nachher. Geht schon so. Jochen ![]() ![]()
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#5
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Hallo Jochen,
diese Reparaturpinsel und Inhaltsbasierenden Füllungen haben aus meiner Erfahrung eigentlich immer dann Probleme mit dem Füllen, wenn die Kontraste in dem Bereich, den es zu ersetzen gilt zu groß sind oder wenn es an den Rand des Bildes geht. Deswegen verwende ich diese WErkzeuge nur in Bereichen, in denen das Ganze klarer und passender ist. Wobei man bei Deinem "guten" Ergebnis auch sehr klare Kanten erkennen kann. Aus diesem Grund verwende ich persönlich lieber den Kopierpinsel, den ich mir individuell einstellen und damit auch das Ergebnis bestimmen kann. einen genauen Zusammenhang, wann das Füllen besser klappt habe ich bisher noch nicht gefunden. Es könnte aber Abhnängig von der Größe der Auswahl sein, da dann Photoshop mehr Material zum Qualifizierten Raten hat. Liebne Gruß Heike |
#6
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Hallo Jochen!
Mal auf die Schnelle vom Bett aus geantwortet. Auch die Version mit den Wolken ist noch deutlich suboptimal. Eine Fehlerquelle wäre zum Beispiel, dass der Bereichsreparaturpinsel eine weiche Kante aufweist. Die besten Ergebnisse erzielt man mit diesem Werkzeug mit einer harten Pinselspitze (100% Härte). Dann ist es noch optimal sich etwas ins Bild hinein zu zoomen und dann die Größe des Werkzeugs so anzupassen, dass es etwas größer als das zu retuschierende Objekt ist. Generell erzielt man bessere Ergebnisse, wenn man nicht das gesamte Objekt auf einen Schlag entfernt, sondern Schritt für Schritt vorgeht und die Bereiche auch inhaltlich logisch zieht. Mehrere kurze Stücke ergeben bessere Ergebnisse. Mit dem Schritt für Schritt Vorgehen und einer passenden Werkzeuggröße mit hartem Pinsel sollten die Ergebnisse deutlich (!) besser ausfallen. Größere Bereiche entfernt man besser mit der Funktion inhaltsbasiert füllen unter Bearbeiten - Füllen. Zuvor eine Auswahl um das zu entfernende Objekt machen. Dabei etwas Rand lassen; also die Auswahl größer machen als das zu entfernende Objekt. Und diese Auswahl dann inhaltsbasiert füllen. Mit der richtigen Methode gibt es auch keinerlei Probleme bei Kontrastkanten. Selbst Komplexe Strukturen werden optimal berücksichtigt. Es handelt sich hier um ein erstaunlich mächtiges Werkzeug, welches auch mit komplexen Strukturen ideal umgehen kann. Mal unterschiedliche Methoden in Kürze: Photoshop Playbook: Removing Objects From Images (Advanced) Das Video zeigt eine Anwendung welche fortgeschrittener ist. Doch ich denke es macht neugierig sich intensiv mit den inhaltsbasierenden Möglichkeiten auseinander zu setzen. Da das geeignete Vorgehen jedoch vom jeweiligen Bild abhängig ist, und die eigene Erfahrung eine große Rolle spielt, sollte man sich mit diesem Werkzeug - will man es öfter nutzen - mal intensiver auseinander setzen. In gewissen Bereichen ist es dem Kopierstempel deutlich überlegen. Und natürlich der Kopierstempel in manchen Bereichen dem Bereichsreparaturpinsel. Beide harmonieren auch prima miteinander. Grüßle Stephan
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#7
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Zitat:
Mit Bereichsreparatur-Pinsel kannst kleine Retusche machen, Gesicht Retusche. Ich verwende Bereichsreparatur-Pinsel kaum fast nie, und wenn dann Inhaltsbasiert. Geändert von gelöschter User (03.03.14 um 05:53 Uhr). |
#8
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Zitat:
Den Bereichsreparaturpinsel nutze ich auch ausschließlich inhaltsbasiert. Grüßle Stephan
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#9
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Zitat:
Fand gerade heraus, dass beim Retuschieren mit Bereichsreparatur-Pinsel oder Reparatur-Pinsel der Modus statt Normal auf Ersetzen stehen muss. Damit geht es nun besser wobei mir nicht klar ist was Modus Normal ist. Sehe nur dass es damit schlechter geht. Am besten geht es bei der Beseitigung des seitlichen Regals mit Reparatur-Pinsel und Ersetzen. Jochen ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
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#10
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Oh, gut, dass Du so einen Spieltrieb hast. Ich hab das Teil einfach in den letzten Jahren mehr oder weniger ignoriert, weil es nicht das tat, was ich davon erwartet hatte.
Das ist eine interessante Erkenntnis, die Du da gewonnen hast. Dann schau ich mir dieses WErkzeug doch noch mal genauer an ![]() |
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