JPG komprimiert ähnliche Bereiche zu einem zusammen. Also werden z.B. statt 5 ähnlichen blauen Pixeln eben ein Bereich von 5 Pixeln mit dem selben Blau definiert.
Das führt bei starker Kompression zu den bekannten Artefakten im Ministeck-Design.
ÖFFNET man die Datei, hat sie wieder die selbe Größe im RAM wie ein Tiff auch auf der Platte hätte, denn da zählen nicht die vorhanden Farben, sondern die MÖGLICHEN.
Weil man uni Flächen auf die o.g. Weise besser komprimieren kann, sind die Daten eines herbstlichen Laubwaldes bei gleicher Qualitätsstufe als jpg immer wesentlich größer als z.B. ein Bild von Mondrian.
JPG in bester Qualität bieten keinerlei sichtbaren Verlust bei der Ausgabe. Nur als Zwischenspeicherformat ist es denkbar ungeeignet, da bei jedem Speichern das Bild weniger wird. In druckreifen PDF sind i.d.R. auch jpg drin und keine Tiff.
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