Hi Karniggel,
ich würde die Bilder alle in Photoshop auf den gleichen Farbraum bringen. InDesign sollte auch entsprechend eingestellt sein, so dass Du mit allen Applikationen im gleichen Farbraum unterwegs bis. Ist das der Fall, dann kannst Du zumindest durchgängig die Farben schon mal so sehen, wie sie sein sollen.
Ich oute mich jetzt einfach mal, dass ich dann normalerweise die vordefinierten PDF X/3 Optionen von InDesign übernehme und bei Bedarf nurnoch die Druckmarken etc. einfüge. Wichtig wäre, dass Du von der Druckerei weißt, welches CMYK Profil sie erwarten und idealerweise auf dieses einstellst. Der Standard steht meines Wissens auf keine Konvertierung, was aber kein Problem ist, wenn die eingefügten Bilder und das Dokument auf das gleiche Profil zugreifen.
Bilder in RGB einbinden und die verschiedenen Farbprofile mischen würde ich nicht unbedingt und auch InDesign das Umrechnen blind überlassen auch nicht. Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann bittest Du um einen Proof. Der kostet Geld aber ist dann farbverbindlich. Im Allgemeinen wirst Du eine 100%ige Farbverbindlichkeit von dem, was Du am Monitor siehst zu dem was aus dem Drucker heraus kommt eher nicht bekommen.
Man muss mit dieser Annäherung leben. Aber im Normalfall sind die Abweichungen, wenn man vorher ordentlich arbeitet eher gering. Bei Online-Druckereien kann es schon mal dazu kommen, dass die etwas größer sind, weil diese Ihre Maschinen so einrichten, dass alles was auf den Bogen gepackt wurde auch brauchbar aus der Maschine kommt. Wenn Du Dich aber an die Vorgaben der Druckerei hältst, dann sollte auch das eher nicht so krass sein, dass Du mit dem Ergebnis ein Problem hast.
Magst Du uns Deinen Entwurf mal zeigen?
Schwierig sind leuchtende Farben, die eventuell in den sRGB Dateien enthalten sein können. Der CMYK Farbraum ist hier deutlich eingeschränkter und das könnten dann auf jeden Fall eher nicht so gewünschte Ergebnisse werden.
Lieben Gruß
Heike
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