Hallo mipzh und herzlich Willkommen im Photoshop-Café!
Das DNG ist nichts anderes als ein Format, welches Kamerarohdaten abspeichert.
Etwas Luxus im Vergleich zu den Kamera Rohdaten wie cr2, nef, usw. ist es, dass im DNG auch die Entwicklungseinstellungen gespeichert werden.
Alles, was in Camera RAW möglich ist, wird auch im DNG gespeichert.
Und wenn man dann die Entwicklung an PS übergibt, dann hat man sozusagen ein eigenständiges Bild erzeugt, an dem man nun weiterarbeiten kann.
DNG ist ja ein Format für den RAW Konverter.
Im Falle von Photoshop (Adobe ist Urheber des DNG Formats) ist es Camera RAW.
Folglich kann im DNG nur das abgespeichert werden, was im RAW Konverter als Entwicklungsrichtlinie angelegt worden ist.
Befehle aus Photoshop wie zum Beispiel Reparaturpinsel, Masken, etc. versteht der RAW Konverter nicht und daher macht es auch keinen Sinn dies im DNG zu speichern.
In neueren Versionen von Photoshop kann man Camera RAW als eigenständigen Filter öffnen. Es gibt auch ein Skript von Russel Brown welches dies erledigt.
Leider funktioniert Edit Layers in ACR erst ab PS CS5.
Du kannst Dir das so vorstellen, wie damals beim Negativ.
Man arbeitete nie am Original, sondern machte davon stets eine Kopie und diese wurde dann bearbeitet, während das Original unangetastet blieb.
So ist es auch mit dem digitalen Negativ.
Das DNG erlaubt uns hier sogar mehr, da es Entwicklungseinstellungen nondestruktiv anwendet.
Was Du hingegen machen kannst ist, das Bild zu speichern im Format Deiner Wahl und es dann über „Öffnen als“ als RAW Bild zu öffnen. Dann werden die Änderungen, die Du gemacht hast im Bild wieder an den RAW Konverter Camera RAW übergeben und Du kannst die Entwicklungseinstellungen von Camera RAW nutzen (ich denke, dass dies auch mit CS4 gehen dürfte).
Lieben Gruß
Stephan
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