Ja, der Flannigan, der kann was!
Bezaubernd, ein schönes Fantasiebild.
Abgesehen von den fehlenden Spiegelungen (Zwerg, Seerose) im Wasser, die sich zwangsläufig aus dem Betrachtungswinkel ergeben müßten, finde ich es stimmig. An der Seerose stört mich auch noch eine Kleinigkeit, kann es aber jetzt nicht genau beschreiben.
Schön, wie der Blick durch die künstliche Vignettierung, unterstützt durch die von Dir zusätzlich eingebaute Vegetation (Baum, Fels) am Rand, in die Bildmitte gelenkt wird.
Durch das Efeugewächs, zwischen Tiger und Zwerg, landet dann jedoch mein Blick immer wieder auf der doch dominanten Seerose/Blume. Daran könnte ev. eine hellere Umgebung hinter dem Zwerg für Abhilfe schaffen.
Es ist für mich wirklich schwierig den Blick schweifen zu lassen. Aber ob es jetzt nur an der Seerose liegt kann ich nicht einmal sagen.
Doch, jetzt kann ich es sagen. Ich hatte das Bild gerade mal in PS geladen und die Seerose weggemacht. Dann fällt es mir persönlich leichter meinen Blick auf die Reise zu schicken.
Was mich, bei längerem Betrachten, auch noch etwas stört ist die "Schüssel" links neben dem kleinen Mädchen. Es sieht für mich wie eine Schüssel aus Chrom aus.
Heike stimme ich, was die Geschichte angeht, ebenfalls zu. Muß nicht, würde aber das Bild unterstreichen, dem Werk schmeicheln. Ein i-Tüpfelchen sozusagen.
Wirklich sehr schön umgesetzt!
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Ansel Adams, US-Landschaftsfotograf, war der Meinung daß immer zwei Menschen an einem Foto beteiligt sind: der Fotograf & der Betrachter.
Ein gutes Bild ist: wenn man es länger als einen Augenblick ansieht.
Alles ist schon einmal fotografiert worden - aber noch nicht von mir.
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