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Catoul 22.11.23 20:40

The Blood Rose
 
In einer einst blühenden Stadt namens Freiheitshafen herrschte einst ein Gefühl von Hoffnung und Freiheit. Die Bewohner lebten in Harmonie und genossen die Vorzüge eines friedlichen Lebens. Doch eines Tages wurde dieses Paradies von einem schrecklichen Ereignis erschüttert.

Ein brutaler Krieg brach aus und verwandelte Freiheitshafen mit immenser Gewalt in eine zerstörte Stadt. Bomben explodierten, Gebäude wurden in Schutt und Asche gelegt und der Himmel war von Rauchwolken verdunkelt. Viele Menschen beider Parteien verloren Ihr Leben und Ihre Familien, die zuhause vergebens auf Ihre Rückkehr warteten. Viele Bewohner flohen vor der Gewalt und suchten verzweifelt nach Sicherheit, während ihre geliebte Heimat in Trümmern lag.

Mitten in diesem Chaos stand eine einzelne rote Rose. Sie war ein Symbol für Liebe, Schönheit und Freiheit, doch nun fing sie an zu bluten und war nach kurzer Zeit von zähflüssigem Blut getränkt. Das Blut tropfte langsam von den Blütenblättern herab und bildete große Pfützen auf dem regennassen Boden. Die Rose wirkte inmitten der Zerstörung umso fragiler und verletzlicher.

Die Freiheitshafener waren tief erschüttert von dem Anblick der blutgetränkten Rose. Sie erkannten darin den symbolischen Tod der Freiheit, den unnötigen Tod vieler Ihrer Freunde aber auch den Verlust ihrer Rechte und die Unterdrückung ihrer Träume. Die Rose schien zu verkörpern, wie ihre Stadt langsam aber sicher erstickt wurde.

Doch statt sich dem Schicksal zu ergeben, beschlossen einige mutige Bewohner, etwas dagegen zu unternehmen. Nachdem die Kanonen verstummt waren und sich die Konfliktparteien allmählich wieder annäherten erkannten die Bewohner, dass sie nicht länger in der Dunkelheit verharren konnten und wollten und bemerkten, dass sie für ihre Freiheit kämpfen mussten. Gemeinsam begannen sie damit, die Trümmer wegzuräumen und neue Wege zu finden, um ihre Stimmen zu erheben.

Die blutgetränkte Rose wurde zum Symbol des Widerstands und des Neustarts. Sie erinnerte die Bewohner daran, dass die Freiheit niemals ganz sterben kann, solange es Menschen gibt, die bereit sind, für sie zu kämpfen. Jeder einzelne Bewohner pflanzte eine rote Rose in seinem Garten oder auf seinem Balkon als Zeichen des Protests und der Hoffnung.

Mit der Zeit begannen sich die Dinge zu ändern. Die Bewohner von Freiheitshafen fanden ihre Stimme wieder und begannen, für ihre Rechte einzustehen. Sie organisierten friedliche Demonstrationen und setzten sich für Gerechtigkeit ein. Die Stadt begann langsam aber sicher aus den Trümmern aufzuerstehen.

Die blutgetränkte Rose wurde zum Symbol des Aufstands. Sie erinnerte die Freiheitshafener daran, dass selbst in den dunkelsten Zeiten immer ein Funken Hoffnung existiert. Ihre Stadt mag zwar verwüstet sein, aber ihr Geist war unzerbrechlich.

Und so kämpften die Bewohner von Freiheitshafen weiterhin für ihre Freiheit. Sie ließen sich nicht von der Zerstörung entmutigen, sondern wurden durch die blutgetränkte Rose inspiriert, weiterhin für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Denn sie wussten, dass solange es Menschen gibt, die bereit sind, für ihre Freiheit einzustehen, die Hoffnung niemals sterben wird.


Es gibt viele Freiheitshafen auf der Erde.

Machen wir uns an die Arbeit.



https://www.photoshop-cafe.de/bildupload/pics/sonst/thumb/1700681640_The_Blood_Rose_PSC.jpg


Der Hintergrund ist wieder einmal ein Vue - Render, die Rose stammt von Adobe Stock


Und wieder einmal Ron's Brushes:


Ron's Rain

Ron's Ashes

Ron's Sand



Gruß, Thommy

Coffy 22.11.23 21:53

Oh wie schön:liebe01:

Die Bunte 23.11.23 18:10

Tolles Bild mit einer guten Geschichte. :clap:

Catoul 23.11.23 21:36

Danke Euch sehr!

:ok: :ok: :ok:


Gruß, Thommy

Josef17 24.11.23 15:40

Wow, stark geworden. Gib mal oben die Geschichte etwas verkürzt in den KI Generator ein und schau mak was entsteht :whistling

Catoul 24.11.23 18:59

Danke Dir, Josef.


...das hier kam in verkürzter "Prompt - Version" bei mir heraus. Unbearbeitet.


https://www.photoshop-cafe.de/bildupload/pics/sonst/thumb/1700848730_Blood_soaked_rose.jpg


...annähernd. Aber trotzdem - sehr erstaunlich....


Gruß, Thommy

Coffy 24.11.23 20:38

Ui, sieht aber auch klasse aus das KI Bild!

Josef17 25.11.23 15:27

Das sieht so brutal wirklich nach GazHa aus . Wär es nicht schön wenn die uns im TV auch solche Bilder vorgaukeln würden und es wäre in Wirklichkeit nur ein Computerspiel

Catoul 25.11.23 20:38

Der Mensch ist das fürchterlichste Raubtier. Tötet aus Habgier und Hass.

Jedes andere Raubtier auf der Erde tötet nur zum überleben.

Leider ist das kein Traum und das wird erst dann enden, wenn sich die Menschheit gegenseitig aus diesen niedrigen Gründen ausgelöscht hat.

Dann wird die Erde aufatmen.


Gruß, Thommy

snibchi 05.12.23 19:49

Die welche keine Bomben werfen können, können ja weiter fröhlich KI nutzen um den Stromverbrauch und damit CO erhöhen....

Catoul 06.12.23 21:14

.

Catoul 03.07.26 07:54

Moin.




Das hier habe ich jetzt auch in PS CC "upgedatet".

Das Ursprungsbild entstand noch in PS CS6, dort war die Originalgröße 4.500 x 2.526 Px, bestand aus 42 Ebenen und war gut 916 MB "schwer".
Das Update in PS CC vergrößerte sich jetzt auf (Originalgröße) 7.707 x 2.959 Px, 77 Ebenen und 3,68 GB.

Hier kamen jetzt auch einige mehr Brushes zum Einsatz:


Ron Devineys Dirt Brushes

Ron Devineys Ashes Brushes

Ron Devineys Sand Brushes

Ron Devineys Powder Brushes

Ron Devineys Dust and Lint Brushes

Ron Devineys Concrete and Texture Brushes

Ron Devineys Blood Brushes

Ron Devineys Rain Brushes

Ron Devineys Light and Shadows Brushes und

Ron Devineys Light Radiance Brushes



Ein paar PlugIns hab' ich auch noch "verbaut":


Redfields Babydoll PlugIn

Redfields Quad Pencil PlugIn

Redfields Elementary PlugIn

DXO - NIK Collection 8

Luminar AI

On1 NoNoise und

On1 Effects




Das Bildchen:




https://www.photoshop-cafe.de/bildupload/pics/sonst/thumb/1783057018_Bleeding_Rose_between_Ruins_2_Update_PSC.jpg



...und wer möchte, kann diese zweite Geschichte zum Bild - die meiner Meinung nach auch sehr gut zum Bild passt - auch noch lesen:








Die Zeit, als die Rosen zwischen den Ruinen bluteten



Der Krieg hatte der Stadt ihren Namen genommen.

Auf alten Landkarten war er noch zu finden, doch niemand sprach ihn mehr aus. Die Menschen nannten den Ort nur noch die Ruinen. Dort, wo einst Marktstände gestanden hatten und Glocken über die Dächer geklungen hatten, herrschten nun Stille, Hunger und der Geruch von Rauch und Tod.


Unter den wenigen Überlebenden war auch die junge Amalia.

Sie lebte in den Überresten einer zerstörten Bibliothek. Zwischen eingestürzten Mauern und verkohlten Büchern hatte sie sich einen Unterschlupf geschaffen. Nachts lauschte sie dem fernen Donner der Geschütze, der wie das Knurren eines schlaflosen Ungeheuers durch die Dunkelheit rollte.

Und jede Nacht träumte sie vom Frieden.

Eines Morgens entdeckte sie etwas, das nicht mehr in diese Welt zu gehören schien.

Zwischen den Resten eines zerbombten Innenhofs wuchs eine Rose.

Sie stand allein zwischen Schutt und geborstenen Steinen. Ihre Blüten waren dunkelrot, beinahe schwarz. Es war, als hätte sie das Leid der Stadt in sich aufgenommen und in Farbe verwandelt.

Niemand hätte geglaubt, dass an diesem Ort überhaupt noch Leben wachsen konnte.


Doch die Rose lebte.

Amalia begann, sie zu pflegen.

Wenn sie Wasser fand, gab sie der Pflanze einen Teil davon ab. Wenn eisige Winde durch die Ruinen strichen, schützte sie die Blüte mit alten Tüchern. Mit den Monaten wurde die Rose zu ihrem Geheimnis.


Zu ihrem Trost.

Zu ihrer Hoffnung.


Im zweiten Winter des Krieges traf sie dort einen Fremden.

Er hieß Leon.

Sein Gesicht war vom Rauch geschwärzt, seine Kleidung zerrissen. Seine Augen jedoch waren klar. In ihnen lag dieselbe Traurigkeit, die über den Ruinen der Stadt schwebte.

Anfangs wechselten sie kaum Worte.

Doch die Einsamkeit ist ein stiller Dieb. Sie nimmt den Menschen die Angst vor Fremden und schenkt ihnen den Mut, einander zuzuhören.

So begannen sie, sich jeden Abend bei der Rose zu treffen.

Sie erzählten von verlorenen Familien. Von Sommern, die nach Heu und Sonne gerochen hatten. Von Flüssen, die einst friedlich durch grüne Wiesen geflossen waren. Von einer Welt, die inzwischen nur noch in Erinnerungen existierte.

Manchmal schwiegen sie auch.

Dann saßen sie nebeneinander und betrachteten die Rose, die dem Krieg trotzte.


Mit der Zeit wurden ihre Gespräche zu Nähe.

Und ihre Nähe zu Liebe.

Es war keine laute Liebe.

Keine Liebe voller großer Schwüre.

Es war die leise Liebe zweier verwundeter Seelen, die im Schatten des Krieges einen Ort gefunden hatten, an dem ihre Herzen noch schlagen durften.

Eines Abends schenkte Leon Amalia einen Ring.

Er war aus einem Stück Metall gefertigt, das er zwischen den Trümmern gefunden hatte. Schief, rau und wertlos für die Welt.

Für Amalia war er kostbarer als Gold.

„Wenn der Krieg endet“, sagte Leon, während seine Finger die Blüten der Rose berührten, „pflanzen wir tausend Rosen.“

Zum ersten Mal seit Jahren glaubte sie daran.

Dann kam das Frühjahr.

Und mit ihm die größte Schlacht.

Tagelang hingen schwere Wolken über der Stadt. Die Sonne verschwand hinter Rauch und Asche. Die Luft war erfüllt vom Geschmack verbrannter Erde.

Am Abend vor dem Angriff begann es zu regnen.

Die Menschen traten aus Kellern und Ruinen und blickten schweigend zum Himmel.

Denn dieser Regen war anders.

Die Tropfen fielen durch die roten Schleier der brennenden Stadt und leuchteten im fahlen Licht wie Blut. Sie liefen über zerborstene Mauern, sammelten sich in den Rissen der Straßen und glänzten auf den Trümmern wie frische Wunden.

Es war, als würde der Himmel rote Tränen über die sterbende Welt vergießen.


Amalia und Leon standen bei ihrer Rose.

Die dunklen Tropfen legten sich auf die Blütenblätter und tropften an ihren Dornen hinab. Für einen Augenblick schien es, als würde die Rose selbst bluten.


Ein kalter Wind strich durch die Ruinen.

„Das ist kein guter Regen“, flüsterte Amalia.

Leon antwortete nicht.

Er blickte nur in die Ferne, wo hinter den Hügeln die ersten Feuer der kommenden Schlacht aufflammten.

In dieser Nacht schlief niemand.

Und am Morgen begann die Hölle.

Tagelang bebte die Erde. Feuer fiel vom Himmel. Häuser stürzten ein. Die Straßen verschwanden unter Rauch und Staub. Der Krieg verschlang alles, was ihm begegnete.

Dann verschwand Leon.

Amalia wartete.

Einen Tag.

Drei Tage.


Eine Woche.


Doch er kehrte nicht zurück.

Schließlich machte sie sich auf die Suche.

Sie durchwanderte die verwüstete Stadt. Vorbei an ausgebrannten Häusern, eingestürzten Brücken und den Schatten der Gefallenen. Über ihr kreisten schwarze Vögel durch den aschgrauen Himmel.


Dann fand sie ihn.


Nicht weit von der Rose entfernt.

Zwischen den Trümmern einer zerborstenen Mauer.

Seine Augen waren geschlossen.

Seine Hände umklammerten noch immer das kleine Stoffband, das sie ihm einst geschenkt hatte.


Amalia sank neben ihm nieder.

Die Welt wurde still.

Zu still.

Kein Donnern der Geschütze war mehr zu hören. Kein Schreien. Kein Krachen einstürzender Mauern.

Nur der Wind.

Und das leise Rascheln der Rosenblätter.

Neben Leon stand die Rose.

Ein Granatsplitter hatte ihren Stängel aufgerissen. Dunkelrote Tropfen liefen an den Blütenblättern herab. Regenwasser, Erde und Blut waren zu einer einzigen Farbe geworden.


Die Rose schien mit ihm zu sterben.

Da verstand Amalia, warum sie diese Blume all die Jahre beschützt hatte.


Weil sie wie die Menschen war.

Zerbrechlich.

Verwundet.

Und dennoch entschlossen zu leben.



Sie begrub Leon dort, wo sie sich kennengelernt hatten.

Neben der Rose.

Danach blieb sie noch viele Monate in der Stadt. Niemand sprach mit ihr. Niemand kannte ihre Geschichte.

Als der Krieg endlich endete, war sie eine alte Frau geworden, obwohl erst wenige Jahre vergangen waren.


Am Tag ihres Abschieds pflanzte sie um das Grab herum dutzende neue Rosen.

Dann ging sie fort.

Jahrzehnte später war die Stadt wieder aufgebaut.


Nur an einer Stelle blieb eine kleine Grünfläche unberührt.

Dort blühten jeden Frühling unzählige rote Rosen.

Wenn die Abendsonne auf ihre Blüten fiel, schimmerten sie wie erstarrte Tropfen eines längst vergessenen blutroten Regens.

Die Kinder nannten den Ort den Garten der Erinnerungen.

Und wenn der Wind durch die Rosen strich, erzählten die Alten noch immer von jener dunklen Zeit, als die Rosen zwischen den Ruinen bluteten und der Himmel rote Tränen über die Welt vergoss.


Gruß, Thommy


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