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heikehk 07.02.14 09:26

erwischt ich habs mir falsch gemerkt :D
Aber da ich das zur Zeit eh nicht brauche, ist das für mich nicht so wichtig gewesen ;)

Snape 07.02.14 09:37

Zitat:

Zitat von heikehk (Beitrag 301936)
Patrik hatte die Idee Bilder sehr klein ins Netz zu stellen und nur wenn jemand seine Email nterlässt dann automatisiert einen link zu dem Bild zu verschicken, dass dann größer ist. Diese Idee finde ich charmant, weil man damit ja die Email-Adressen zumindest sammeln kann, wenn jemand Interesse an einem Bild hat und mit den Informationen in der Email könnte man dann zumindest mehr nachvollziehen, wer das Bild angefordert hat.

Hilft bei Wegwerf-Email-Adressen genau 0. ;)
Zitat:

Zitat von heikehk (Beitrag 301936)
Einen echten Schutz, außer regelmäßig mal zu schauen, wo die eigene Bilder zu finden sind, gibts aber wohl eher nicht.

Ein Schutz ist das ja auch nicht, denn der "Klau" ist ja dann schon passiert.
Zitat:

Zitat von heikehk (Beitrag 301936)
Snapes Beitrag han ich aber auch nicht verstanden :nixweiss:

OK, versuche ich es noch mal.

Ylloh nennt Android-Handys als Vergleich zu Apple Handys.
Apple: Alles proprietär, geschützt, Löhnware usw.
Android: Gerät von Hersteller xyz, aber das Betriebssystem Android darauf ist frei und kostenlos. Also wäre es unmoralisch oder was auch immer, ein Android-Handy beruflich einzusetzen. Der Punkt dabei ist aber, dass nicht der beruflich einsetzende Mensch ausschlaggebend ist, sondern das Gerät. Yllohs Vergleich wäre, als wenn ich ein Foto verschenke, jemand z.B. ein Fotobuch für sein Geschäft damit erstellt und jemand das Fotobuch kauft. Der Käufer ist aber offensichtlich eine Stufe zu weit. Relevant ist derjenige, der mein Foto (kostenlos) verwendet. In seinem Beispiel wäre das der Handyhersteller, der das kostenlose Android-OS verwendet. Nur tut der das ja nicht illegal, weil die Android-Entwickler entschieden haben, dass sie ihr OS verschenken.

stefu 07.02.14 09:44

Hm... *kopfkratzt...
Kann sein. *lach

Fakt:
Bilderklauer -> pfui
Schutz -> kaum möglich
Alternative -> Digimarc & Suchmaschinen um Täter zu finden
Digimarc -> "Nachweis" über Urheberschaft im Bild hinterlegen

Ich persönlich würde schon meinen Teil einfordern, wobei ich auch den Verwendungszweck im Auge behalte.
Firmen & Co. die meine Bilder und Werke nutzen erhalten definitiv eine Rechnung/Abmahnung und Unterlassungsforderung.

Grüßle
Stephan

heikehk 07.02.14 10:08

Snape,
danke für die Erläuterung :)
Nichtsdestotrotz hinkt der Vergleich, denn wenn ich entscheide, dass ich mein Bildmaterial freigebe egal für was (Android), dann ist das meine Entscheidung und hat mit dem, der dann das Endprodukt nutzt nichts zu tun. Und es ist auch egal, ob der Käufer das dann wiederum Kommerziell nutzt oder nicht, selbst wenn er mit dem Android Gerät dann Geld verdienen sollte. Btw. Vershcenkt Apple momentan Mavericks auch und das auch wenn viele Mac User ihren Mac kommerziell nutzen. Insofern hinkt der Vergleich hier aus meiner Sicht mächtig.

Zahlen muss, aus meiner Sicht, derjenige, der mit der Absicht damit Geld zu verdienen ein Bild verwendet, es sei denn, es wurde ihm zur Freien Nutzung für jeden Zweck kostenfrei überlassen. Das kann auch passieren, wenn derjenige nett anfragt und seine Nutzungsidee dem Urheber mitteilt. Ein absolutes NoGo aus meiner Sicht ist es, wenn man Bilder eines anderen einfach nutzt, ohne nachzufragen, ob man das darf und da werde ich sogar bei privater Nutzung krätzig, denn das hat auch etwas mit Stil zu tun.

Ein Privater Nutzer bekommt von mir dann was zu hören, ein kommerzieller Nutzer kann damit rechnen abgemahnt zu werden. Inwieweit irgendwelche Tools das Ganze dann einfacher nachweisen lassen, dass ich der Urheber bin, sei mal dahingestellt. Da momentan noch viele Menschen der Meinung sind, dass Bilder, die im Netz zu finden sind dann auch einfach verwendet werden können, muss hier sicherlich noch einiges an Aufklärung folgen. Vereinfacht wird die Sache durch die komplexen Regelungen und die unterschiedlichen Urteile und die schwammige Definition für Kommerziell nicht wirklich.

Nur wer Material kommerziell nutzen will, sollte sich auf jeden Fall damit auseinandersetzen und lieber einmal zu viel fragen. Meine Meinung

Gruß
Heike

Snape 07.02.14 10:21

Hilft Digimarc eigentlich auch, wenn jemand ein damit "geschütztes" Bild per Screenshot "klaut"?

Der einzige 100prozentige Schutz gegen Bilderklau im Internet ist und bleibt: Gar nicht erst ins Internet stellen. So wie der einzige 100prozentige Schutz gegen Viren, Trojaner und Überwachung bei Computern lautet: Nicht ins Netz gehen... Ansonsten gibt es immer Mittel und Wege.

heikehk 07.02.14 10:26

natürlich gibt es die aber letztendlich kann man es denjenigen, die das Ganze nicht mit krimineller Energie oder Unwissen machen klarer zeigen, dass man nicht möchte, dass man die eigenen Bilder verwendet. Und ganz ehrlich all die anderen, die das Ganze wissentlich betreiben und wollen, können durchaus immer mit genug Energie Wege finden.

stefu 07.02.14 10:31

Ja, auch bei Screenshots bleibt die Markierung in Digimarc erhalten.

heikehk 07.02.14 10:45

was für eine Markierung eigentlich?

stefu 07.02.14 10:50

Bei Digimarc werden in einem Bild unauffällige Muster ins Bild integriert, die man normalerweise nicht sehen kann, welche jedoch einen Code enthalten, welcher Informationen enthält.

heikehk 07.02.14 10:51

ah ok...


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