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Hi Heike,
ich weiß, dass die Hauptkritik die zu starke Retusche ist, aber da es ja in Richtung "Beauty" geht, wollte ich kein vordergründig natürliches Portrait, sondern in Richtung "Künstlerisch" gehen. Den Bildschnitt, den du favorisierst, würde ich auch jetzt nicht nehmen, da der so sichtbare HG nicht schön ist. Ich habe den Schnitt so eng wie möglich gewählt, um fast nur das Motiv wirken zu lassen. Letztendlich ist das Ausgangsbild keine Studioaufnahme mit allen Gestaltungsmöglichkeiten, sondern Outdoor. Und dafür liebe ich PS, weil man trotzdem so viel aus einem Foto heraus holen kann. LG Thomas |
Hallo!
Zitat:
Dieselbe Technik hat natürlich auch Heike hier im PSC als Tut veröffentlicht: http://www.photoshop-cafe.de/forum/s...ad.php?t=15972 |
Zitat:
Wenn man ein Bild retuschiert, dann kann das ja zunächst mal verschiedene Gründe haben. Entweder, man will nur ein paar auffällige Macken verschwinden lassen, was aber bitteschön gar nicht auffallen soll, dann lässt man nur diese Macken verschwinden und gut (was man da im Einzelnen als notwendig erachtet, ist zudem noch subjektiv). Oder man will einem Bild ganz bewusst einen retuschierten Tuch und also auch künstlerisch ein künstliches Erscheinen verpassen und da ist dann "von/bis" letztlich alles erlaubt und alles möglich, was einem in der Fantasie so vorschweben mag. Ich denke also, dass jemand der es unbedingt möglichst "natürlich" mag und will, besser gar nichts retuschieren sollte, denn da wäre das Wegstempeln jedes einzelnen Pickels bereits ein Verfremden der Realität. Mehr oder weniger hübsche und total natürliche Schnappschüsse, hat man inzwischen massenhaft auf dem Handy. Dafür braucht man dann weder PS noch Kreativität bemühen. Für das besondere Bild aber, dieses eine, dem man künstlerisches Schaffen widmet, kann man auch künstlerisch in Aktion treten und daraus genau dieses "Filmplakat", "Hochglanzcover", "Poster" machen, das nicht mehr als Foto sondern als künstlerische Fotomanipulation/Kunstwerk anzusehen ist. Wer sich für die Erzeugung von Künstlichkeit entscheidet, der kann es bei eigenem Gefallen auch so deutlich bis überdeutlich tun, wie es ihm im Rahmen seines Kunstwerkes gerade genehm ist. Was wolltest du an diesem hübschen, makellosen und jugendlichen Gesicht deines Models noch verbessern? Was bedürfte da denn tatsächlich einer Retusche? Wenn du dich an dem Bild versuchst, dann kann das nur auf Künstlichkeit hinauslaufen und dafür bist du für meine Begriffe noch sehr dezent und hast noch viel zu wenig getan. Ich hätte das Bild tatsächlich im Stil eines Filmplakates aufbereitet und da richtig in die Trickkiste gelangt. |
Ich denke mal im Forenbereich "Digitale Impresionen" ist mir persönlich die Bearbeitung a). zu heftig und b). wenn schon bearbeitet, dann in diesem Falle zu unvollkommen, siehe Augenpartie (oder hatte da das Bügelbrett Löcher?).
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Ich bleibe dabei: Mir gefällt Version 1 am besten.
- Der Beschnitt ist für mich optimal, denn der Hintergrund lenkt mich bei Beschnitt 2 zu sehr vom Motiv ab, mal davon abgesehen, dass der Hinterkopf des Models da fast mit ihm verschmilzt, und das tut dem Motiv m.E. nicht gut. - Die Hautglättung ist zwar unverkennbar, gefällt mir aber. Ich habe übrigens zuallererst nach der Augenpartie geschaut. Wären die Fältchen dort "weg gebügelt" worden, wäre das für mein Empfinden zu viel gewesen - so wird es ja auf den Titelbildern der Magazine gemacht, was mir überhaupt nicht zusagt. - Was die Augäpfel anbelangt - das Model hat eine sehr asymmetrische Augenpartie, deshalb kann man den Eindruck bekomen, als ob das Weiß hier stärker wäre... |
Ich finde Kritik, wenn konstruktiv geäußert und begründet nicht schlimm. Und eine Meinung kann man durchaus sagen, so lange das Fund,ich geschieht. Letztendlich ist und bleibt es thonows Entscheidung, welchen nutzen er daraus zieht.
Nur weil manche Dinge gewollt sind, denke ich nicht, dass das mitteilen von Ideen und Gedanken zu einem Bild, ob nun Foto oder composing schadet. Wenn ich ehrlich bin verstehe ich diese Angst vor Kritik oder den Stempel, der dem Wort aufgedrückt wird nicht, denn Kritik sollte immer konstruktiv gemeint sein und helfen, das eigene Werk auch mit anderen Augen zu sehen. Ob der Künstler sein Werk dann ändert oder nicht, bleibt ihm oder ihr überlassen. Gruß Heike |
Zitat:
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Hallo!
Zitat:
Kommentare/Kritiken sind in der Regel ebenso subjektiv wie (in diesem Fall) deine Bearbeitung. Der eine mag's, der andere nicht; völlig normal! Und über künstlerische Freiheit brauchen wir in diesem Forum wohl schon gar nicht diskutieren... Ugge, Tobiboys, ich, Heike und auch Panta rhei haben jeweils unsere eigenen Gedanken zu deiner Bearbeitung geäußert, that's it! Wenn die Bearbeitung so gewollt war (und das war sie offensichtlich), dann hast du alles Recht auf deiner Seite.:ok: Vielleicht hilft dir der Link, den ich dir gegeben habe, dafür bei einem anderen Projekt umso weiter; wer weiß...:nixweiss: Ich schreibe das deshalb, weil ich über eine lange Zeit auch keine bessere Methode zur Beauty-Retusche kannte, als die Haut "einfach" weich zu zeichnen und ich dadurch auch oft bei einer solch puppenhaften "Porzellan"-Haut gelandet bin, obwohl das eigentlich nicht gewollt war, sondern meiner eigenen "Unfähigkeit" geschuldet war. |
Für mich war dieser Meinungsaustausch sehr informativ und vielleicht bearbeite ich mit etwas Abstand das Bild nochmal!:ok:
Thomas |
Zitat:
meine Zeilen bezogen sich auf diesen Satz, weil ich nicht verstehe, warum man gut gemeinte Kritik nicht verstehen kann. Für mich ist Kritik, so lange konstruktiv vorgetragen, nichts schlimmes. Dass du mit Kritik umgehen kannst und auch die - immer subjektiven - Hinweise überdenkst, ist mir klar. Was ich klarstellen wollte war nur, dass aus meiner Sicht ein Austausch von Meinungen immer weiter bringt, wenn sich diese nicht nur auf " find ich doof " oder "gefällt mir" beschränkt. Einen lieben Gruß Heike |
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